Propolis
 



Propolis ist ein Kitharz, das von Bienen hergestellt wird, um damit den Bienenstock abzudichten.

Die Abdichtung des Bienenstocks findet nicht nur physikalisch statt, sondern auch gegen Krankheitserreger. Für diesen Zweck enthält Propolis eine Vielzahl von hochwirksamen Inhaltstoffen, die gegen Krankheitserreger aller Art helfen können.

Herkunft

Die Bienen sammeln das harzige Propolis vorzugsweise an den Knospen verschiedener Bäume, beispielsweise Pappeln, Weidenarten, Espen und Rosskastanien. Diese Knospen der Baumblätter enthalten eine Schutzumhüllung aus einem balsamisch duftenden, wachsartigen Harz (Cutin). Man kann Pappelknospen aufgrund dieses Schutz-Harzes übrigens auch direkt zu Heilzwecken und für Salben verwenden. Dieses kostbare Knospen-Harz wird von den fleissigen Bienen gesammelt und im Bienenstock durch Kauen und Einspeicheln zu Propolis weiterverarbeitet.

Verwendung im Bienenstock

Alle infektionsgefährdeten Bereiche im Bienenstock werden mit diesem Propolis einbalsamiert. Es wird zum Abdichten und zur Infektionsabwehr eingesetzt.

Inhaltsstoffe

Da Propolis je nach Herkunft des Ausgangsmaterial (Pflanzenart) sehr unterschiedlich beschaffen ist, handelt es sich bei den folgenden Listen nur um unvollständige Listen mit ungefähren Werten.

50% Harze, 30% Wachs, 10% ätherische Öle, 5% Pollen, 3% organische Stoffe, 2% Mineralstoffe

Die organischen und mineralischen Substanzen enthalten unter anderem:
Vitamine A, B3, E

Spurenelemente Eisen, Kalzium, Kobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan, Selen, Silizium, Zink.

Propolis kann man innerlich und äusserlich einsetzen.

Äusserlich kann man kleine Stückchen des Harzes mit der Hand aufwärmen und direkt auf betroffene Hautstellen legen. Man kann auch die Tinktur auf betroffenen Hautstellen auftragen, oder Salben herstellen

Zahlreiche Krankheiten können mit Propolis behandelt werden. Bei der Behandlung mit Propolis kommen vor allem die Wirkungen gegen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze zum Tragen.

Die Krankheitserreger werden nicht nur direkt bekämpft, wie bei einem Antibiotikum (Propolis wird auch natuerliches Penicillin genannt), sondern auch das Immunsystem wird angeregt, seine Aufgaben noch besser zu bewältigen. Ausserdem wirkt Propolis schmerzlindernd und entzündungswidrig. Es hat zudem eine wundheilungsfördernde Wirkung.

Äusserlich (salbe oder tinktur, je nach verletzung)

Verbrennungen, Abszesse, Furunkel, Herpes, Schlecht heilende Wunden, Narben, Warzen, Hornhaut,  Pilz, Quetschungen, Schnitt/Kratz/Biss-Wunden und vieles mehr.

Innerlich:  In Pulverform gegen Infektionen aller Art.  Eine Messerspitze pro Dosis reicht, je nach Indikation 1-3 x pro Tag am besten einfach unters Futter mischen, aber auch in Kokosöl bietet sich an.

Propolis Tinktur darf Katzen NICHT oral gegeben werden, auch nicht verduennt.  Nicht in die Augen kommen lassen!

Propolis Tinktur also nur aeusserlich anwenden, Propolis Pulver etwa eine Messerspitze pro Dosis (es gab nicht wirklich irgendwo eine Dosis zu finden, aber die 'Messerspitze' ist so in etwa was die meisten bevorzugen, auch zB Heilpraktiker die ich befragt habe).  Ich würde es wie fast alle anderen Supplemente auch 2x täglich geben wollen. 


Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen,
sie sind dennoch ohne Gewähr.